Konzernführung signalisiert nach Abbruch der Gespräche, im neuen Jahr wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren
Arbeitsplätze bei ZF in Eitorf nicht mehr gefährdet? Konzernspitze kehrt an den Verhandlungstisch zurück
Unter anderem durch massive Proteste hat die Belegschaft erreicht, dass die Konzernspitze wieder zu Gesprächen bereit ist. Foto: IG Metall Bonn-Rhein-Sieg
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Eitorf/Kreis Neuwied. Die Nachricht löste eine Schockwelle aus: Der Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen hat für Ende 2025 die Schließung seines Werks in Eitorf mit 690 Beschäftigten angekündigt – einige davon aus dem Kreis Neuwied (wir berichteten). Die Begründung: eine fehlende Perspektive für das Werk, das seit Jahren rote Zahlen schreibt. Doch nun gibt es nach dem Protest der Mitarbeiter sowie dank der Solidarität anderer Standorte in Deutschland einen Hoffnungsschimmer.

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In einem Schreiben des Betriebsrates von Ende Oktober, das unserer Zeitung vorliegt, wurden die Mitarbeiter von ZF informiert, dass die Geschäftsführung die Gespräche zum Standort Eitorf spätestens im Januar wieder aufnehmen werde. Dabei sollen alle zentralen Themen beraten werden wie etwa Einsparmaßnahmen, Verlagerungsschritte oder mögliche Alternativen zur Schließung.

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