Diskussion um Mosel-Weinlagen: Wie das Piesporter Goldtröpfchen gerettet werden soll
Diskussion um Mosel-Weinlagen
Wie das Piesporter Goldtröpfchen gerettet werden soll
Die Bezeichnung der Weinlage Piesporter Goldtröpfchen soll so bleiben können, wie sie ist. Dafür müssen Flächen zwischen Neumagen-Dhron und Piesport getauscht werden. Christina Bents
Eine veränderte Rechtslage sorgt für Unmut bei den Winzern: Aus dem Piesporter Goldtröpfchen etwa könnte plötzlich ein Dhroner Goldtröpfchen werden. Was die Gemeinden tun, um das zu verhindern.
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Eigentlich soll es für mehr Klarheit sorgen, dass die sogenannte „Leitgemeindenregelung“ wegfällt. Damit ist gemeint, dass Weine ab dem Jahrgang 2026 nur noch den Ortsnamen der Gemeinde tragen dürfen, zu der die Lage tatsächlich gehört. Das führt an der Mosel aber zu Problemen, denn manche Weinlagen, etwa das Piesporter Goldtröpfchen, gibt es auf Piesporter Gemarkung und reicht in die Neumagen-Dhroner Gemarkung hinein.