Toni Göbel, Bürgermeister der Gemeinde Dohr, steht neben einem Kupferrelief vor dem Gemeindehaus, das jüngst auch mit weißer Farbe beschmiert wurde. Die Ermittlungen zu diversen Vorfällen in der Gemeinde dauern noch an. Fotos: Kevin Rühle Kevin Ruehle
Toni Göbel hat als ehemaliger Büroleiter der Verbandsgemeinde Cochem eigentlich schon alles erlebt. Doch mit Blick auf die menschlichen Exkremente, die jemand vor Kurzem und auch vor einigen Monaten vor dem Gemeindehaus hinterlassen hat, fehlen dem Dohrer die Worte. Doch das sind nicht die einzigen Ferkeleien, mit denen sich der Ortschef rumschlagen muss.
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„Ich spüre in Dohr viel Wohlwollen, sonst würde ich den Job nicht machen“, sagt Göbel, während er von verschiedenen Vandalismusvorfällen in und um Dohr herum berichtet. In jüngster Zeit gab es vermehrt Ereignisse, die die Dohrer nicht kaltlassen. Während Menschen, die den Eingang des Gemeindehauses als Toilette missbrauchen ein Ärgernis sind, gab es auch mehrere Sachbeschädigungen.