Waldbauverein Cochem-Zell bietet Privatwaldbesitzern Hilfestellung zur richtigen Bepflanzung: Unterwegs mit dem Waldbauverein: Auch das Bäumepflanzen will gelernt sein
Der Verein hat sich dem Schutz des Waldes verschrieben und bietet regelmäßig Veranstaltungen an – jedenfalls bis zur Kontaktsperre. Foto: C. Caspari Chiara Caspari
Treis-Karden. Nichts leichter als das: Man gräbt ein Loch, platziert eine Pflanze darin und begießt sie mit Wasser. Dann wächst die Pflanze und wird schließlich zum Baum. Die Tätigkeit, einen Baum zu pflanzen, wird von Laien oft belächelt, als einfacher Vorgang, bei dem eine Wurzel mit Erde bedeckt wird. Aufklärung über dieses Vorurteil brachte der Pflanzkurs des Waldbauvereins Cochem-Zell auf dem Allmescher Berg bei Treis-Karden. Gemeinsam mit dem Kaisersescher Verbandsgemeindebürgermeister und Vorstandsmitglied Albert Jung informierte Geschäftsführer Hans-Josef Bleser Interessenten und Besitzer von Privatwäldern über das korrekte Vorgehen und mögliche Verbesserungsvorschläge bei der eigenen Aufforstung.
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Gerade in Zeiten des Klimawandels sei es wichtig, standortangepasste Bäume zu finden, die die entstandenen Schäden aus den Dürren der vergangenen zwei Jahre kompensieren und in Zukunft Widerstand gegen die Trockenheit leisten können, betont Bleser. Schon die Lagerung des Pflanzguts bedürfe hoher Aufmerksamkeit.