Ihre großen Bauprojekte am Moselufer treiben Verbandsgemeinde und Stadt voran - VG-Rat nutzt bald Umlaufverfahren : Trotz Corona: Zell wartet nicht, Zell startet
An der Schloßstraße in Zell haben die Arbeiten zum Bau eines neuen Dienstgebäudes für die Verbandsgemeindeverwaltung Zell begonnen. Eigentlich hätte Landesinnenminister Roger Lewentz den symbolischen Spatenstich zum Start setzen sollen, aber das vereitelt Corona erst einmal. Foto: Inge Faust Inge Faust
Zell. Mit dem Bau eines neuen Dienstgebäudes für die Mitarbeiter der Verwaltung und der geplanten Attraktivierung des Moselufers arbeiten Verbandsgemeinde und Stadt Zell derzeit an ebenso gewaltigen wie zukunftsweisenden Bauprojekten. Eigentlich hätte der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz dieser Tage den symbolischen Spatenstich fürs neue VG-Gebäude setzen sollen. Wäre da nicht der harte Lockdown im Kampf gegen die Corona-Pandemie. „Doch die Baumaßnahmen starten auch ohne Spatenstich“, versichert VG-Bürgermeister Karl Heinz Simon. Vergangene Woche sei die Vergabe der ersten Aufträge für den Verwaltungsbau beschlossen worden – Umfang: knapp 3 Millionen Euro. In Sachen Moselufer soll es ebenfalls vorwärtsgehen, und das ist noch nicht alles.
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11,6 Millionen Euro soll der neue Verwaltungssitz der VG Zell kosten, davon übernimmt das Land 3,6 Millionen Euro. Nötige Abrissarbeiten in dem Baufeld an der Schloßstraße sind schon erledigt. Zuletzt rechnete die Verwaltung mit 22 Monaten Bauzeit für das Dienstgebäude.