Stefan Idel, Vorsitzender des Fördervereins ehemalige Synagoge, und Stellvertreterin Bettina Lenz wollten einen Eklat vermeiden und haben den Vortrag über Weinpropaganda in der NS-Zeit verlegt. Ulrike Platten-Wirtz
Ein Nachfahre ehemaliger jüdischer Einwohner von Bruttig hat verlangt, den Vortrag eines Historikers über Weinpropaganda in der NS-Zeit mit dem Titel „Saufen für den Führer“ in der ehemaligen Synagoge abzusagen. So hat der Veranstalter reagiert.
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Mit dem Vorwurf, die ehemalige Synagoge Bruttig mit einem Vortrag über Weinpropaganda während der NS-Zeit zu entwürdigen, musste sich der Förderverein der ehemaligen Synagoge Bruttig am Wochenende auseinandersetzen. Ein Brief von einem – nach eigenen Angaben – Nachfahren ehemaliger jüdischer Bewohner des Moselorts führte am Ende dazu, dass die Veranstaltung mit dem Historiker Christof Krieger verlegt wurde.