Cochem/Berlin. Stefan Dähnert, 1961 in Bonn geboren, wuchs zeitweise in Cochem auf, wo er unter anderem Mitglied der Mosel-Folkband Schmandelekker war. Mit seinem Bundeswehr-Theaterstück Herbstball (1985) avancierte er zur großen Hoffnung unter den Jungdramatikern. 1985 wurde er mit dem Gerhard-Hauptmann-Preis ausgezeichnet, berühmte Vorgänger waren Martin Walser oder Peter Handke. Mit dem ersten Film „Engrazia“, der in Alflen und Cochem gedreht wurde, erhielt er 1990 den Förderpreis Regie beim Max-Ophüls-Festival. Seither hat er viel für Film und Fernsehen gearbeitet, zehn Drehbücher für den Tatort sind darunter. Die Figur der Konstanzer Kommissarin Klara Blum (Eva Mattes) hat er maßgeblich entwickelt. Zuletzt arbeitete er auch an der Serie „Charité“ als Autor mit.
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Herr Dähnert, 28 Jahre sind ins Land gegangen, was haben Sie eigentlich in dieser Zeit so angestellt?
Da muss ich schnell zurückspulen. Seither ist viel passiert. Ich habe anfangs eine Zeit lang nur Kino gemacht, das wurde aber immer schwieriger.