Umwelt Buchsbaumzünsler macht auch vor dem Wanderpfad bei Treis nicht mehr halt
Schädling frisst Buchsbäume im ganzen Kreis kahl
dpa

Cochem-Zell. In vielen Cochem-Zeller Gärten treibt die Raupe des Buchsbaumzünslers, eines aus Asien stammenden Falters, auch in diesem Sommer ihr Unwesen und frisst ganze Büsche kahl. Inzwischen entpuppt sich der Schädling auch als veritable Bedrohung für die alten, wilden Buchsbaumbestände im Moseltal. Beispielsweise vom 4,1 Kilometer langen Buchsbaum-Wanderpfad zwischen Karden und Müden meldet der Treis-Kardener Revierförster Hans-Josef Bleser: „Wir haben dort stellenweise auch schon Befall.“ Besorgniserregend: Die kleine, bis zu fünf Zentimeter lange Raupe nimmersatt lässt sich auf lange Sicht kaum effektiv vom Buchsbaum fernhalten, so Fachleute. Ohne extremen Aufwand geht da nichts.

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Im Garten der Cochemerin Birgit Gilberg hat der ungebetene Gast eine reich gedeckte Tafel gefunden. Von ungefähr elf Pflanzen waren nur drei nicht befallen. „Zwei Buchsbäume sind hinüber“, sagt sie. Ratzekahl haben die Raupen die Pflanzen gefressen. Nach fachlicher Beratung im Raiffeisenmarkt Ellenz-Poltersdorf rückte sie dem Schädling mit einem Insektizid zu Leibe.

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