Landkreis nimmt Stellung  
Muss Vortrag in Bruttiger Synagoge abgesagt werden?
Ein jüdischer Nachfahre fordert, den Vortrag über Weinpropaganda in der NS-Zeit in der ehemaligen Synagoge abzusagen.
Ein jüdischer Nachfahre fordert, den Vortrag über Weinpropaganda in der NS-Zeit in der ehemaligen Synagoge abzusagen.
Ulrike Platten-Wirtz

Ein Vortrag über Weinpropaganda in der NS-Zeit in der ehemaligen Synagoge in Bruttig sorgt bei einem Nachfahren ehemaliger jüdischer Einwohner für Unmut. Er fordert die Kreisverwaltung auf, die Veranstaltung abzusagen. 

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In der ehemaligen Synagoge in Bruttig gibt es am kommenden Sonntag einen Vortrag über Weinpropaganda in der NS-Zeit. Das stößt einem Nachfahren ehemaliger jüdischer Einwohner von Bruttig bitter auf. In einem Schreiben an die Kreisverwaltung, das auch unserer Zeitung vorliegt, fordert er Landrätin Anke Beilstein auf, die Veranstaltung mit dem Titel „Saufen für den Führer“ abzusagen.

Ressort und Schlagwörter

Kreis Cochem-ZellZeitgeschichte

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