Von normalen Schwankungen entfernt: Einbußen wegen der niedrigen Wasserstände liegen zeitweise bei bis zu 90 Prozent : Moselkraftwerke erzeugen viel weniger Energie: Einbußen zeitweise bei 90 Prozent
Von normalen Schwankungen entfernt: Einbußen wegen der niedrigen Wasserstände liegen zeitweise bei bis zu 90 Prozent
Moselkraftwerke erzeugen viel weniger Energie: Einbußen zeitweise bei 90 Prozent
Seit Jahrzenten produzieren Wasserkraftwerke an der Mosel elektrische Energie. Wegen der enormen Trockenheit und geringer Wassermengen erzielen sie derzeit jedoch weit weniger Ertrag als üblich. Unser Bild aus dem Jahr 2014 zeigt die zentrale Steuerung der Anlagen in Fankel. Foto: Archiv Kevin Rühle Kevin Ruehle
In der Mosel steckt jede Menge Energie: Die Laufkraftwerke in den zehn Staustufen des deutschen Flussabschnitts erzeugen – nach Angaben des Betreibers, der RWE AG in Essen – in einem normalen Wasserjahr rund 790 Gigawattstunden elektrische Energie. Das reicht aus, um rund 190.000 Vierpersonenhaushalte mit Strom zu versorgen (bei einem angenommenen Jahresbedarf von 4000 Kilowattstunden). Allerdings: Dieses Jahr, das steht schon jetzt fest, ist offensichtlich kein normales Wasserjahr. Im Gegenteil, so wenig Wasser wie jetzt hat der Fluss selten geführt. Die RZ hat nachgefragt, wie sich das auf die Energieerträge der Moselkraftwerke auswirkt.
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Wassermenge und Fallhöhe sind ausschlaggebend für die Leistung der einzelnen Laufkraftwerke in den Staustufen der Mosel. Das leuchtet ein, und so ist es unter anderem auf der Webseite der Moselkommission, einer öffentlichen zwischenstaatlichen Einrichtung mit Sitz in Trier, unter der Rubrik „Die Mosel“ nachzulesen (moselkommission.