Kreis will sich an interkommunalem Projekt beteiligen - Derzeit drohen Engpässe bei medizinischer Versorgung: Interkommunale Kooperation: Ärzteversorgung soll sichergestellt werden
In drei Jahren liegt der altersbedingte Nachbesetzungsbedarf im Kreis laut der Kassenärztlichen Vereinigung bei 23 Hausarztsitzen. Foto: Maurizio Gambarini/dpa picture alliance / Maurizio Gamb
Cochem-Zell. Die Ärzteversorgung im ländlichen Raum stellt den Kreis vor große Herausforderungen. Es droht ein Ärztemangel, die medizinische Versorgung der immer älter werdenden Bevölkerung könnte unter Umständen in einigen Jahren nicht mehr sichergestellt werden. Schon länger gibt es hier Überlegungen, wie die Region für junge Ärzte attraktiver werden könnte. Nun beschloss der Kreistag, sich einer interkommunalen Initiative „Stadtfrust? Landarzt! Die Landarztinitiative Eifel-Mosel-Hunsrück“ mit den Kreisen Bernkastel-Wittlich, Vulkaneifel und Bitburg-Prüm anzuschließen.
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Die Zahlen sind in der Tat besorgniserregend. Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz liegt der altersbedingte Nachbesetzungsbedarf im Kreis Cochem-Zell in drei Jahren bei 23 Hausarztsitzen und 23 Facharztsitzen. Das sind mehr als 60 Prozent der bestehenden medizinischen Versorgungsaufträge im Kreis.