Ein Patient hält ein Smartphone in der Hand und ruft eine Hausarztpraxis an. Geht es nach der Bundesregierung, soll die Möglichkeit zur telefonischen Krankschreibung abgeschafft werden. Sina Schuldt. picture alliance/dpa
Hausärzte in Cochem-Zell kritisieren die geplanten Regeln zur Krankschreibung scharf. Sie warnen vor mehr Bürokratie, überfüllten Wartezimmern und längeren Wartezeiten – ohne Belege dafür, dass der Krankenstand dadurch sinkt.
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„Das ist sinnfreier Aktionismus.“ So nennt der rheinland-pfälzische Hausärzteverband die geplanten Verschärfungen bei der Krankschreibung. Die Bundesregierung will die telefonische Krankmeldung abschaffen. Und nicht nur das: Die Vorlage der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, die aktuell erst ab dem vierten Tag verpflichtend ist, soll bereits ab dem ersten Krankheitstag gelten.