Nach Julikatastrophe: Betriebe aus Moselland verwundert, dass sie bisher kein Geld erhalten - Das sagen Kreis und Land dazu: Flutsoforthilfe? Ja, aber nicht für Cochem-Zell
Nach Julikatastrophe: Betriebe aus Moselland verwundert, dass sie bisher kein Geld erhalten - Das sagen Kreis und Land dazu
Das Bömers Landhotel in Alf liegt an der Straße, auf die das Boot zupaddelt. Miriam Giardini-Molzahn
Anfang August waren Sonja und Werner Gleißner aus Alf für einen kurzen Moment positiv überrascht bis erfreut: „Die Landesregierung stellt für die von der Flutkatastrophe betroffenen Unternehmen Soforthilfe zur Verfügung, um die Räumung und Reinigung zu unterstützen“, hieß es in einer Mitteilung, die die Inhaber von Bömers Mosellandhotel über die Industrie- und Handelskammer (IHK) erhielten.
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Doch die Freude schlug schnell um in Unverständnis, ja Ärger. Grund: Betriebe aus Cochem-Zell sollten keine Hilfe beantragen dürfen. Dabei waren es – anders als bei üblichen Winterhochwassern – vor allem die vom Starkregen gefütterten Fluten des Alfbachs, die in ihrem Hotel in der Nacht zum 15.