Entwicklungsarbeit Der Bullayer Verein Kunga Ruandahilfe verfolgt zwei Ansätze, das afrikanische Land voranzubringen
Entwicklungsarbeit: Wie Moselaner Menschen in Ruanda helfen

Der Bullayer Helmut Halbleib hilft in Ruanda, eine Dachrinne zu reparieren. Wenn Delegationen des Vereins Kunga Ruandahilfe in das afrikanische Land fahren (wie zuletzt im Februar), dann sind das keine Vergnügungsreisen. Die Moselaner unterstützen die Ruander tatkräftig, wo sie nur können.

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Seit seiner Gründung Anfang des Jahres 2015 ist der Bullayer Verein Kunga Ruandahilfe stetig gewachsen: Aus anfänglich knapp mehr als 20 Mitgliedern sind inzwischen 90 geworden. In von Armut geprägten ländlichen Sektoren des ostafrikanischen Binnenlandes leistet der Verein „echte Graswurzelarbeit“, wie es der Vereinsvorsitzende Matthias Müller nennt. Doch die trägt sichtbar Früchte, hält der Bürgermeister des Moselortes fest.

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Die Grundschule in Kirenge, im Hochland Ruandas auf circa 2500 Meter Höhe gelegen, war einmal kaum mehr als „ein ausgebauter Stall mit vier Klassen“, erzählt Matthias Müller. Das Bild hat sich massiv verändert – nicht nur, aber auch dank der finanziellen und materiellen Unterstützung aus dem Moseltal.

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