Wie pilzwiderstandsfähige Rebsorten den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln im Weinbau deutlich reduzieren können: Die Piwis sind kein Ersatz für den Riesling
Wie pilzwiderstandsfähige Rebsorten den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln im Weinbau deutlich reduzieren können
Der Riesling (Foto) bleibt die dominierende und wichtigste Rebsorte an der Mosel. Pilzwiderstandsfähige Reben können aber durchaus andere Sorten ersetzen. Das war Thema bei einer Online-Veranstaltung des DLR. Foto: Winfried Simon Winfried Simon
Bernkastel-Kues/Cochem-Zell. Die Weinrebe ist besonders empfindlich gegen Pilzkrankheiten. Echter Mehltau (Oidium), Falscher Mehltau (Peronospora), Grauschimmel (Botrytis) und noch einige andere Schaderreger machen den Winzern zu schaffen. Das mussten sie vor allem im Jahr 2021 erfahren.
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In dem nassen Sommer breitete sich vor allem der Peronospora-Pilz rasend schnell aus und führte teilweise zu enormen Schäden. Besonders schlimm traf es die Ökowinzer. Obwohl sie im Frühjahr und Sommer weitaus öfters ihre Weinberge spritzten, bekamen sie den Pilz größtenteils nicht in den Griff.