Cochem/Löf. Die Erinnerung an das ehemalige KZ-Außenlager Cochem soll künftig stärker ins öffentliche Bewusstsein gebracht werden. Das will eine Initiative erreichen, die derzeit dabei ist, eine umfassende Gedenkarbeit zu entwickeln. Mit Unterstützung von Land, Kommunen, Wissenschaft und Zeitzeugen. Einer, der sich schon seit Jahrzehnten mit der Geschichte und den Schrecken dieses Lagers beschäftigt, ist Ernst Heimes. Sein Buch „Ich habe immer nur den Zaun gesehen. Suche nach dem KZ-Außenlager Cochem“, das vor 25 Jahren erschien, sorgte damals für große Aufregung.
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„Ich habe mir mit dieser Veröffentlichung und den Recherchen dazu wahrlich nicht nur Freunde gemacht“, erinnert sich der Schriftsteller und Buchhändler, der in Cond geboren wurde und heute in Löf lebt. Viele wollten von diesem Lager nichts wissen, oft wurde geschwiegen, nicht jeder hatte ein Interesse an einer historischen Aufarbeitung dieser schrecklichen Vergangenheit.