Damit die Wasserversorgung garantiert werden kann, wie hier bei Laubach, bleibt die Allgemeinverfügung des Kreises bestehen. Fotos: Kevin Rühle Kevin Ruehle
Cochem-Zell. Seit nunmehr drei Wochen gilt die Allgemeinverfügung, nach der die Nutzung des Trinkwassers in Cochem-Zell eingeschränkt wird – und es sieht auch nicht so aus, als würde sich daran bis zum Ende des Monats etwas ändern. Dabei ist eigentlich genug Wasser in den Brunnen und Quellschüttungen vorhanden, nur kann nicht so viel gefördert werden, wie momentan benötigt wird. Lässt sich daran etwas ändern?
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Cochem-Zeller gehen mit ihrem Wasser nicht verschwenderisch um – jeder Bürger verbraucht knapp 107 Liter Trinkwasser pro Tag. Das ist der drittniedrigste Wert in Rheinland-Pfalz. „Wir haben eine widersprüchliche Entwicklung“, sagt Karl-Josef Fischer. „Wir haben einen prosperierenden Tourismus und sehr stark expandierende Weinproduzenten, die ständig mehr Wasser brauchen“, erklärt der Chef des Kreiswasserwerkes im Gespräch mit der RZ.