Der Niederländer Hendrikus Rempe starb im KZ-Außenlager Kochem - Enkel hat nun Kontakt nach Bruttig aufgenommen: Auf der Spurensuche nach dem Großvater: Über Enkelsohn gelangt Bild des NS-Opfers Hendrikus Rempe an die Mosel
Das Grab von Hendrikus Rempe auf dem Friedhof von Bruttig – mit seinem Bild am Grabstein. Foto: Manfred Ostermann Manfred Ostermann
Bruttig-Fankel. Es gehört zu den dunkelsten Kapiteln der Geschichte der Moselregion, das „KZ-Außenlager Kochem“. Von März bis Oktober 1944 mussten hier Häftlinge unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen den Eisenbahntunnel zwischen Bruttig und Treis zu einer Rüstungsfabrik umbauen. Viele starben, einige von ihnen haben auf dem Friedhof in Bruttig ihre letzte Ruhestätte gefunden. Eines dieser Opfer ist der Niederländer Hendrikus Rempe. Sein Enkel hat sich nun auf die Spurensuche nach seinem Großvater begeben.
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Hendrikus Rempe war nur 41 Jahre alt, als er im März 1944 beim Transport ins Lager Bruttig ums Leben kam. Er gehörte hier zu den ersten Opfern, denn das KZ-Außenlager Kochem war erst wenige Tage zuvor eingerichtet worden. Rempe war ein sogenannter N+N-Häftling.