Der Geologe Michael Rogall steht vor dem künstlich geschaffenen Mundloch eines Stollens aus dem 19. Jahrhundert. Vor 17 Jahren sorgten Wassermassen, die plötzlich aus dem Stollen austraten, für eine Schlammwüste in einem Autohaus. Nach Sicherungsmaßnahmen soll so etwas nicht wieder passieren. Foto: Claudia Geimer Geimer Claudia. Claudia Geimer
Eine Lawine aus Dreck und Schlamm überflutete 2009 ein Autohaus in Betzdorf. Die Ursache: Grubenwasser aus einem alten Stollen. Seit dem Unglück wird an Vorkehrungen gearbeitet, die nun vor dem Abschluss stehen – ein Ortsbesuch.
Lesezeit 3 Minuten
In Betzdorf hat es einst an den Hängen der Kölner Straße eine Grube mit dem Namen „Jungerwald“ gegeben, wo im 19. Jahrhundert Eisenerz abgebaut wurde. Altbergbau längst vergangener Jahrhunderte – ein Thema nur für interessierte Enthusiasten? Weit gefehlt: Denn der „Tiefe Stollen“ dieser Grube, der allein dazu diente, das Wasser aus dem Grubengebäude abfließen konnte, beschäftigt das Landesamt für Geologie und Bergbau in Mainz bis zum heutigen ...