Klaus Molzberger (rechts) „bastelt“ an einer regionalen Initiative, die Betreuung und Pflege von Angehörigen verlässlicher machen soll. Auch der Verein „In Würde alt werden“ und sein Vorsitzender Klaus Peter Weber könnten hier eine wichtige Rolle spielen. Markus Kratzer
Was passiert mit meinem Partner, meinen Eltern oder meinem Kind, wenn ich die Pflege nicht mehr leisten kann oder nicht mehr da bin? Eine Frage, die die Eheleute Molzberger in Wissen umtreibt. So könnte eine Lösung aussehen.
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In Deutschland werden rund 4,9 Millionen Menschen zu Hause versorgt. Das sind etwa 86 Prozent der aktuell rund 5,7 Millionen Pflegebedürftigen. Hinter den nackten Zahlen des Statistischen Bundesamtes stecken ebensoviele Schicksale. Ohne unermüdliches Kümmern, ohne das nicht selten ehrenamtliche Engagement, da sind sich Experten einig, wäre das Pflegesystem längst kollabiert.