Gefahren durch Treibgut: Oft müssen Besitzer der Anrainergrundstücke handeln
Wenn lose Baumstämme und Äste am Flussufer liegen: Auch an der Sieg eine Gefahrenquelle?
Treibgut, wie hier an der Eisenbahnbrücke bei Niederhövels, kann zur Gefahr werden. Foto: Franz Cordes
Franz Cordes

Westerwald. Spätestens seit der katastrophalen Ahrflut im Juli 2021 ist der Hochwasserschutz in aller Munde. Seit Wochen laufen in vielen Ortschaften öffentliche Begehungen, um auf Strukturen, Wasserläufe und mögliche Gefahrenstellen aufmerksam zu machen. Zu solchen Risiken gehört das Treibgut in heimischen Flüssen. Wer muss sich zum Beispiel um lose Baumstämme kümmern?

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Konkret am Mittellauf der Sieg ist nicht zu übersehen, dass dort viele lose, entwurzelte Bäume am Ufer liegen, die beim nächsten Hochwasser flussabwärts schwimmen und sich womöglich vor Hindernissen (zum Beispiel Brücken) verkeilen könnten, sogenannte Verklausungen.

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