Pfarrer Martin Kürten erweitert seit mehr als 50 Jahren seine Version der Weihnachtsgeschichte
Weihnachtskrippe mit viel Lokalkolorit
Wie immer zur Adventszeit hat Pfarrer Martin Kürten mehr als 20 biblische Szenen rund um die Geburt Jesu Christi dargestellt. Angereichert hat er sie in diesem Jahr mit einer Grubenszene, die - ebenso wie das einstmals von Ludwig Vierbuchen aus Wissen erstellte Hintergrundmotiv mit dem Kucksberg - stimmungsvoll den Bezug zur heimischen Region herstellt. Foto: Thomas Hoffmann
Thomas Hoffmann

Wissen. Ein Bäcker, der Brot backt, ein Friseurmeister beim Haareschneiden oder eine illustre Runde beim Skatspielen in einer bekannten Wissener Kneipe. Nein, wir befinden uns keineswegs an einem belebten Tag im Zentrum der Siegstadt, sondern im katholischen Pfarrhaus, wo Pfarrer Martin Kürten seit vielen Jahren in der Adventszeit seine Weihnachtskrippe in liebevoller und sehr zeitaufwendiger Arbeit herrichtet.

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„Die ersten Figuren stammen noch von meiner Großmutter, die diese nach dem Ersten Weltkrieg im Jahre 1918 angeschafft hat“, sagt Pfarrer Kürten und erzählt davon, wie im Laufe der Jahre und Jahrzehnte immer weitere hinzugekommen sind, sodass die Krippenbevölkerung, angefangen von römischen Soldaten über Steuereintreiber bis hin zu Engeln und Heiligen, mittlerweile mehr als 400 Figuren zählt.

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