Bernd Schwan (vorne Mitte) hat durch die Unterstützung durch den Verein "In Würde alt werden" und des Pflegedienstes Ermert aus Niederdreisbach einen kritischen Dekubitus in den Griff bekommen - ohne eine Behandlung im Krankenhaus. Die Vereinsvertreter Werner Krell (hinten links), Klaus Peter Weber (hinten rechts) sowie die Pflegedienstmitarbeiter Thomas Proeller (hinten, 2. von links), Stefan Ermert, Corinna Schneider (vorne links) und Sarah Schreiber (auf dem Foto fehlt Brian Boerebach) haben den 67-Jährigen Alsdorfer erfolgreich „über Grenzen hinweg“ versorgt und betreut. Markus Kratzer
Wie kann eine medizinische und pflegerische Versorgung der Zukunft aussehen? Wo in der Politik noch hehre Reformdebatten geführt werden, bricht der Verein „In Würde alt werden“ Denk- und Handlungsmuster auf. Ein Beispiel: Bernd Schwan aus Alsdorf.
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„Ich gehe in kein Krankenhaus mehr.“ Dieser Satz ist für Bernd Schwan aus Alsdorf in Stein gemeißelt. Krankenhäuser kennt er zur Genüge. Der 67-Jährige sitzt im Rollstuhl, seit mehr als 48 Jahren. Ein unüberlegter Moment hatte im August 1977 sein Leben von einer Sekunde auf die andere geändert.