Die RZ hat nachgehört: Auch im Kreis Altenkirchen steigt die Nachfrage nach einem Ruheplatz in freier Natur
Trend auch im AK-Land: Nachfrage nach Waldbestattungen wächst
Der Friedwald als letzte Ruhestätte. Für viele Menschen ein tröstlicher Gedanke und eine Alternative zum Friedhof. Fotos: Thomas Hoffmann
Thomas Hoffmann

Kreis Altenkirchen. Nicht wenige Menschen machen sich zu Lebzeiten Gedanken darüber, was nach ihrem Ableben mit ihnen geschehen soll. Die Gründe dafür sind vielfältig: „Wer pflegt mein Grab, wenn ich nicht mehr bin?“ „Kann ich das meinen Angehörigen oder Nachkommen  überhaupt zumuten?“ Daraus erwächst auch im Kreis Altenkirchen ein Trend: Alternativ zur Friedhofsbestattung (kommunal  oder konfessionsgebunden) finden Waldbestattungen Zuspruch.

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Im Kreis Altenkirchen bietet insbesondere der 2006 eröffnete Friedwald in Friesenhagen für viele Menschen die Möglichkeit, eine Beisetzung in freier Natur zu wählen. „Der Trend fing vor etwa 15 Jahren an, als der Ruheforst vom Hatzfeldtschen Haus eröffnet wurde, da war das neu, aber unheimlich interessant für die Menschen“, sagt Belinda Kohlhaas vom Bestattungshaus Heer in Wissen.

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