Tiere des Niederfischbacher Falkners Marco Wahl vertreiben die Tauben von der Kult-Kathedrale: Tauben-Problem: Greifvögel des Tierparks Niederfischbach helfen am Kölner Dom
Falkner Marco Wahl mit seinem afrikanischen Lannerfalken vor der Südseite des Kölner Doms. Der Experte aus dem Tierpark Niederfischbach hilft, die Tauben von der Kathedrale fernzuhalten, die die Fassaden mit ihrem Kot beschmutzen. Das nennt man „Vergrämung“. Foto: M. Unkelbach Hohe Domkirche Köln, Dombauhüt
Köln/Niederfischbach. Taubenkot gehört nicht auf die Windschutzscheibe – und erst recht nicht auf die Außenfassade des schönen Kölner Doms. Doch nennen nun mal etwa 650 Tauben den Hauptbahnhof am Dom ihr Zuhause: Und deshalb bekommt das Kölner Wahrzeichen das eine oder andere „große Geschäft“ voll ab. „Der Kot von Tauben verunreinigt den Kölner Dom“, so Dombaumeister Peter Füssenich. „Sein Säuregehalt beschleunigt darüber hinaus die Verwitterung der Bausubstanz. Schließlich sind Taubenfäkalien auch eine ideale Brutstätte für Parasiten.“ Um das Problem in den Griff zu kriegen, engagierte die Kölner Dombauhütte Anfang des Jahres den Falkner Marco Wahl, der seit einigen Jahren die Falknerei im Niederfischbacher Tierpark betriebt.
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Wahl ist 37 Jahre alt und hat seine Passion zum Beruf gemacht. In den vergangenen Jahren hat er sich einen sehr guten Ruf in Sachen Taubenabwehr erarbeitet: Seit zweieinhalb Jahren arbeitet er schon am Flughafen Köln-Bonn als Unterstützer der Einheit „Bird Control“ („Vogelkontrolle“): „Krähen, Elstern und Tauben – so ziemlich alles, was den Flugzeugtriebwerken in der Luft gefährlich werden kann, vertreibe ich mit dem Team der Bird Control“, ...