Ehepaar Enders denkt sogar wegen des Parkplatzärgers überdie Aufgabe des Standorts am Marktplatz in Altenkirchen nach
Schluss mit dem Laden in Altenkirchen? Knöllchen machen Geschäftsleute sauer
Inge Enders vor ihrer Änderungsschneiderei in der Altenkirchener Marktstraße. Die Geschäftsfrau hat Ärger mit dem Ordnungsamt und denkt jetzt sogar darüber nach, der Kreisstadt aufgrund der Parkplatzsituation den Rücken zu kehren. Foto: Sonja Roos
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Altenkirchen. Inge Enders und ihr Mann Axel sind erzürnt. Inge Enders betreibt seit einigen Jahren eine Änderungsschneiderei am Marktplatz in Altenkirchen. Hierfür ist die in Hilgenroth lebende Geschäftsfrau auf ihr Fahrzeug angewiesen, weshalb sie auch einen Dauerparkschein hat, zunächst gültig für den Parkplatz Mühlengasse. „Dort ist es aber abends sehr dunkel, und ich gehe ja auch mit Bargeld zum Auto“, sagt sie. Zudem habe sie immer wieder Wäschekörbe mit den geänderten Sachen dabei, die sie zum oder vom Auto tragen muss. Deshalb war der Parkplatz für sie nicht gerade erste Wahl, weshalb Inge Enders auch gerne zuschlug, als man ihr seitens der Stadt einen Dauerparkschein für die Marktstraße anbot. Doch damit begann der Ärger, wie das Ehepaar rückblickend erzählt. Zunächst gab es Knöllchen, weil sie auf dem überdachten Parkplatz Richtung Saynstraße parkten. „Auf Nachfrage erfuhren wir, dass das schon zur Saynstraße gehört und unser Parkausweis dafür nicht gilt“, sagt Axel Enders.

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Also wichen sie seitlich auf die Flächen entlang der Marktstraße aus, was wiederum zu einem Ordnungsgeld führte. „Da dürfen wir nämlich auch nicht parken, das ist nur für Kurzzeitparker“, sagt Inge Enders und schüttelt den Kopf. Eigentlich hätten sie und ihr Mann ein Entgegenkommen seitens der Stadt erwartet, doch dort hieß es nur, dass ihr Dauerparkschein lediglich für die paar Plätze vor dem historischen Quartier gelte.

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