Geplante Maßnahme im Rathaus wird zum Politikum - Verwaltung will offenbar keine Abteilungen auslagern: Projekt gerät ins Stocken: Aufzug-Streit entzweit Daadener und Herdorfer
Im Altbau des Daadener Rathauses (rechts) sollte ein Aufzug installiert werden, damit ältere und körperlich beeinträchtigte Besucher und Mitarbeiter barrierefrei in die oberen Etagen gelangen können. Der VG-Rat kippte nun das Bauvorhaben. Foto: Daniel Weber Daniel Weber
Daaden/Herdorf. Ein Aufzug gehört zu den Dingen, die auf jeden Fall reibungslos funktionieren sollten – wer schon mal stecken geblieben ist, wird dies bestätigen. In Daaden ist ein geplanter Lift im Rathaus nun bereits ins Stocken geraten, noch bevor er überhaupt in Auftrag gegeben wurde. Ein auf den ersten Blick unspektakuläres Vorhaben droht parteiübergreifend zum Zankapfel zwischen Daadenern und Herdorfern zu werden.
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Doch von Anfang an: Wie berichtet, möchte die Verwaltung in Daaden möglichst zeitnah einen Aufzug im Altbau des Rathauses installieren lassen. Ein bereits lang ersehntes Vorhaben – denn im Gegensatz zum Haupttrakt verfügt das frühere Gerichtsgebäude über keinen Lift, sodass etwa die Büros der Verbandsgemeindewerke im ersten Stock bislang nur über eine recht steile Treppe zu erreichen sind.