Den Todesfall in einem Westerwaldort hatte die Polizei nach Abschluss der Ermittlungen zu den Akten gelegt, doch ein Zeugenaufruf blieb bis kürzlich öffentlich sichtbar. Monika Skolimowska. picture alliance/dpa
Warum hat die Polizei den Tod eines 57-jährigen Westerwälders vor vier Jahren als Tötungsdelikt kommuniziert und ihre Annahme dann sehr viel später revidiert? Diese Frage bleibt offen. Doch in einem Punkt gesteht die Polizei einen Fehler ein.
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Es ist ein abgeschlossener Fall, der dennoch Fragen offenlässt. Im Herbst 2021 wurde ein damals 57-jähriger Mann tot in seinem Wohnhaus in einem kleinen Westerwaldort gefunden. Mehr als vier Jahre später ist klar, dass der Westerwälder – anders als von der Polizei im Januar 2022 mitgeteilt – nicht Opfer eines Tötungsdelikts wurde.