Künstler Gunter Demnig war vor Ort - Bewegende Gedenkfeier im Anschluss im Kulturhaus : Mit bewegender Gedenkfeier: Zwölf weitere Stolpersteine in Hamm verlegt
Ein denkwürdiger Moment: Drei Steine für die Familie David kamen am Montagnachmittag vor dem Kulturhaus in Hamm in den Boden. Marc David (links stehend) und Daniela Tobias (links, hockend), beide Nachfahren von Hammer Juden, waren ebenso anwesend wie Stolperstein-Initiator Gunter Demnig (vorne rechts). Es freuten sich: Horst Moog, Isabelle Christmann, Michael Wagener, Ortsbürgermeister Bernd Niederhausen sowie Karl-Ernst Stosch. Sonja Roos
Zwei Jahre hatten die Hämmscher darauf gewartet, dass die Verlegung weiterer Stolpersteine in gebührendem Rahmen begangen werden konnte, denn als 2020 die ersten in den Boden kamen, geschah das wegen der Pandemie in kleinem Kreis. Dieses Mal, so sind sich alle Beteiligten sicher, soll gefeiert werden.
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Stolperstein-Initiator Gunter Demnig ist für diesen Tag eigens noch einmal in den Westerwald gereist, trotz seines straffen Zeitplans. Zwölf Steine sind es dieses Mal, die vor die Häuser in den Asphalt kommen, in denen vor der Pogromnacht 1938 jüdische Mitbürger lebten, 15 wurden bereits verlegt, sodass es nun 27 Steine sind.