Einrichtung für 150 psychisch kranke Straftäter soll nach wie vor bei Wildbergerhütte entstehen: Macht NRW ernst? Forensikklinik bei Friesenhagen nicht vom Tisch
Das alte Bundeswehr-Munitionsdepot bei Reichshof, direkt an der Grenze zur Ortsgemeinde Friesenhagen, soll eine Forensik-Klinik werden. Fotos: Peter Seel sel
Friesenhagen/Wildbergerhütte. Fährt man durchs Wildenburger Land und fragt nach der früheren Bundeswehrkaserne an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen, wo die Düsseldorfer Landesregierung eine forensische Klinik für 150 psychisch kranke Straftäter plant – dann bekommt man von den Anwohnern der Gegend mehr als einmal den Satz zu hören: „Das wollen wir doch nicht hoffen, dass die dahin kommt!“ Doch es könnte anders kommen.
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Vor zehn Jahren, als die Pläne hierzulande erstmals bekannt wurden, gab es entsprechend massive Proteste gegen das Projekt. Und die Gründe dafür waren sicher nicht nur Vorurteile und diffuse Ängste. Dann war lange nichts von der Sache zu hören; aus Düsseldorf hieß es damals, man werde die Pläne erneut prüfen.