Kluwo prüft Beteiligung eines Wolfs - Welpe ist zurück beim Rudel
Kalb und Jungrind tot aufgefunden: Experten prüfen Beteiligung eines Wolfs in der Region
dpa/Symbolfoto

Nachdem am Pfingstsonntag in Bachenberg ein totes Kalb sowie am Dienstag in Krümmel bei Selters ein totes, 15 Monate altes Jungrind entdeckt worden sind, überprüft das Koordinationszentrum Luchs und Wolf (Kluwo) jeweils den Verdacht, dass ein großer Beutegreifer wie der Wolf die Tiere gerissen haben könnte.

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In beiden Fällen gab es eine Begutachtung an Ort und Stelle und es werden gesicherte DNA-Abstriche an das Senckenberg-Institut zur Analyse überstellt, wie das Kluwo mitteilt. Die Gemeinden Bachenberg und Krümmel liegen innerhalb des aufgrund von Wolfsvorkommen ausgewiesenen Präventionsgebiets Westerwald.

Weiter informiert das Kluwo darüber, dass der Welpe GW2478m aus dem Wurf 2021 des Leuscheider Rudels durch einen Kotfund wieder im Territorium des Rudels in der VG-Altenkirchen-Flammersfeld nachgewiesen wurde. Der junge Wolfsrüde war in diesem Jahr bereits in Hessen genetisch nachgewiesen worden, was auf eine mögliche Abwanderung aus dem elterlichen Territorium hindeutete. Augenscheinlich hat der Rüde aber nur einen Ausflug unternommen. red

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