Ratsmitglieder informierten sich und äußerten Kritik
Infoveranstaltung im Kreis Wissen. Finanzausgleich stößt Gemeinden sauer auf
Den fachlichen Ausführungen von Annette Stinner und Florian Marhöfer (5. und 6. von links, beide aus der Finanzabteilung der Altenkirchener VG-Verwaltung) lauschten im Kulturwerk zahlreiche Ortsvertreter sowie fünf von sechs VG-Bürgermeistern aus dem Kreis Altenkirchen, von links Helmut Stühn, Bernd Brato, Berno Neuhoff, Fred Jüngerich und Dietmar Henrich. Foto: Elmar Hering
Elmar Hering

Kreis Altenkirchen. Es klingt völlig spröde, doch am Ende geht es jeden an: „Neuordnung des kommunalen Finanzausgleichs und die Auswirkungen auf die Gemeinden“ war ein Infoabend überschrieben, zu dem am Donnerstag Dutzende Gemeinderatsmitglieder aus dem ganzen Kreis in Wissen zusammenkamen. Im Kulturwerk erfuhren sie mehr über die Pläne der Landesregierung.

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Das, was derzeit an Orientierungsdaten vorliegt und womöglich ab kommendem Jahr gesetzlich festgeschrieben wird, stieß bei den hiesigen Kommunalvertretern auf wenig Gegenliebe. Nach der vorherrschenden Lesart würden Ortsgemeinden quasi gezwungen, ihre Bürger über die Grundsteuer B weit mehr als gegenwärtig zu belasten, um überhaupt noch handlungsfähig zu bleiben (von Schuldenabbau und größeren Investitionen ganz zu schweigen).

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