Im Rahmen der Feierstunde zur Pogromnacht am gestrigen Abend in Hamm hatten Schülerinnen und Schüler der IGS Hamm aus Teelichtern zwei Davidsterne gebildet. Jenny Braun umrahmte mit ihrer Geige musikalisch das Gedenken. Foto: Rolf-Dieter Rötzel Rolf-Dieter Rötzel
Hamm/Kreis Altenkirchen. In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 brannten deutschlandweit Synagogen, Nazi-Schergen zerrten jüdische Mitbürger auf die Straße, plünderten und demolierten deren Häuser. Die meisten von ihnen wurden deportiert und später in einem Konzentrationslager ermordet. Am 84. Jahrestag der Pogrome fandenam Mittwochabend verschiedene Gedenkveranstaltungen im Kreis statt, um zu erinnern, aber auch zu mahnen, dass sich solche beschämenden Momente nicht wiederholen.
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Beim alljährlichen Gedenken in Stille und Besinnung auf dem Synagogenplatz in Hamm war bei den einhundert Anwesenden betretenes Schweigen festzustellen. Schülerinnen und Schüler der IGS Hamm bildeten mit Teelichtern zwei Davidsterne und verlasen die Namen der 27 jüdischen Hammer Mitbürger, die gedemütigt, verspottet, verschleppt, viele von ihnen ermordet wurden.