Karlernst Stosch (rechts), Ortsbürgermeister Bernd Niederhausen und Isabel Christmann bei der Enthüllung und Übergabe der auf dem Synagogenplatz in Hamm angebrachten Gedenktafel. Foto: Rolf-Dieter Rötzel loz
Hamm. „Wer zu einer Sache schweigt, still sein Einverständnis zeigt“ heißt es in einem jüdischen Sprichwort. In Hamm wird zur Vertreibung, Deportation und Ermordung ehemaliger jüdischer Mitbürger nicht geschwiegen: Eine Gedenktafel erinnert nun an die Menschen, die bis vor 84 Jahren friedlich Tür an Tür mit den Bürgern in der Raiffeisengemeinde lebten.
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Neben dem Flammen-Denkmal, der freigelegten Mikwe, dem jüdischen Friedhof, den 27 verlegten Stolpersteinen und einem Museumsraum im Kulturhaus erinnert nunmehr auch die auf dem Synagogenplatz angebrachte, zwei Quadratmeter große Gedenktafel an ehemalige jüdische Einwohner in Hamm.