Unterstützer und Lokalpolitiker, darunter Kircheibs Ortsbürgermeister Lothar Bellersheim und sein Vorgänger Karl-Heinz Sterzebach (2. und 3. von rechts) freuen sich über die gelungene Restaurierung des Dreiherrensteins. Foto: Inga Sprünken Inga Sprünken
Kircheib. Er steht ein bisschen versteckt an der Straße Richtung Meisenbach an der Stelle, wo der Krabach entspringt. Die Rede ist vom Dreiherrenstein. Genau hier verläuft die exakt vermessene Grenze zwischen den Bundesländern Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, den Regierungsbezirken Koblenz und Köln, den Landkreisen Altenkirchen, Neuwied und dem Rhein-Sieg-Kreis sowie den Kommunen Kircheib, Buchholz, Hennef und Eitorf. Und diese Grenze ist schon uralt. Um 1600 wurden hier drei Grenzsteine eingelassen, wie einer Karte von Jordan von der Waye aus 1607 zu entnehmen ist.
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Daran erinnerte Engelbert Krips in seiner Rede. „Dies ist keine Einweihung im klassischen Sinne“, sagte der Vorsitzende des Heimatvereins Eitorf. Denn genau 30 Jahre nach der ursprünglichen Einweihung des Dreiherrensteins am 27. August 1989 hatte er nun zu einer kleinen Feier am Denkmal eingeladen, um dessen Restaurierung zu feiern.