Westerwälderin erinnert sich
„Die Post an die Eltern wurde uns im Heim diktiert“
Ein Mädchen sitzt mit gesenktem Kopf allein auf dem Fußboden. Das Thema Kinderverschickung in den 1950er- bis 1990er-Jahren beda
Ein Mädchen sitzt mit gesenktem Kopf allein auf dem Fußboden. Das Thema Kinderverschickung in den 1950er- bis 1990er-Jahren bedarf noch einer intensiven Aufarbeitung.
Britta Pedersen. picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

Kinderverschickungen - ein Thema, bei dem es noch viel aufzuarbeiten gilt. Denn nicht immer stand die Erholung im Vordergrund. Es gab auch Mädchen und Jungen, die fern von daheim geschlagen und gedemütigt wurden. Eine Zeitzeugin berichtet.

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Wenn Regina Brühl aus Wallmenroth sich an 1964 erinnert, nimmt ein Ereignis einen besonders breiten Raum ein: Wie Millionen von Mädchen und Jungen in den 1950er- bis in die 1990er-Jahre gehörte die heute 71-Jährige zu den Verschickungskindern, die zu einem mehrwöchigen Kur- und Erholungsaufenthalt aufgebrochen sind – etwa an die See oder in die Berge.

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