Rentabilität erweist sich als Problem
Beim Thema Glasfaserausbau: VG Altenkirchen-Flammersfeld gleicht einem Flickenteppich
Die VG Altenkirchen-Flammersfeld wünscht sich einheitliche Standards für alle Ortsgemeinden in Punkto Glasfaserausbau. Allerdings haben große Telekommunikationsunternehmen bei einem 100-prozentigen Ausbau oft wirtschaftliche Interessen vor Augen. heißt: Orte, die kaum Industrie oder Handel haben, fallen hinten runter. Diese will man unter Kostenbeteiligung mit dem Förderprogramm „Graue Flecken“ selbst ausbauen. Foto: Uwe Anspach/dpa
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„Die gute Straße aus Raiffeisens Zeiten ist heute die Datenautobahn“, konstatierte Bürgermeister Fred Jüngerich in der jüngsten VG-Ratssitzung am Donnerstag. Damit unterstrich er deutlich, wie wichtig der Glasfaserausbau für die Zukunftsfähigkeit der Kommunen auf dem Land ist. Allerdings hapert es an allen Ecken und Kanten.

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„Das alles ist das unbefriedigende Ergebnis der vor vielen Jahren getroffenen Entscheidung, die öffentliche Aufgabe der Telekommunikation zu privatisieren und ausschließlich dem privaten Markt zuzuführen“, ärgert sich Jüngerich. Denn das Problem liegt darin, dass der Ausbau von den Verteilerkästen zu den Häusern (FTTH – Fibre to the House) nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten seitens der Telekommunikationsunternehmen angegangen wird.

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