Wenn auch nach den Wintermonaten viele Straßen in einem schlechten Zustand seien, so sei doch die L 289 im Bereich Selbach und Wissen (Nassauer Straße) das beste Beispiel dafür, dass bei einigen Straßen jegliches Flicken nur eine kurzzeitige Lösung und ein Ausbau dringend erforderlich sei, ist darin weiter zu lesen.
Bürgermeister Neuhoff und Ortsbürgermeister Grohs setzen sich bereits seit einigen Jahren dafür ein, dass der Landesbetrieb Mobilität (LBM) die L 289 jetzt zeitnah ausbaut – ihren Angaben zufolge bisher ohne Erfolg. In den nächsten Monaten wird das Verkehrsministerium das neue Straßeninvestitionsprogramm des Landes für die Jahre 2024 bis 2028 beschließen. Jetzt gelte es, so die Bürgermeister, dass die Aufnahme der Landesstraße 289 in das Programm gelinge, ansonsten werde auch in diesem Zeitraum ein Ausbau nicht möglich sein.
„Immerhin ist bekannt, dass die Straße in internen Rankings zu den schlechtesten im Land Rheinland-Pfalz gehört.“
Wissens Bürgermeister Berno Neuhoff und Selbachs Ortsbürgermeister Matthias Grohs
So haben sich die beiden Bürgermeister bereits an das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau gewandt und auch weitere Unterstützung gesucht. Neben Landrat Peter Enders haben die Landtagsabgeordneten Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) und Matthias Reuber (CDU) bereits im vergangenen Jahr an das Ministerium geschrieben und auf die Dringlichkeit hingewiesen.
Nun haben auch die Bundestagsabgeordneten aus dem Landkreis Altenkirchen, nämlich Sandra Weeser (FDP), Erwin Rüddel (CDU) und Martin Diedenhofen (SPD) fraktionsübergreifend in einem gemeinsamen Schreiben die Bitte an das Ministerium gerichtet, die Aufnahme der L 289 in das Straßeninvestitionsprogramm zu unterstützen. Neuhoff und Grohs danken den Bundestagsabgeordneten, den Landtagsabgeordneten und auch Landrat Enders für ihre Unterstützung in der Angelegenheit und hoffen nun auf einen guten Ausgang für die Verbandsgemeinde Wissen.
Gerade in ländlichen Bereichen seien gut ausgebaute Straßen für eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur essenziell, betonen sie. „Immerhin ist bekannt, dass die Straße in internen Rankings zu den schlechtesten im Land Rheinland-Pfalz gehört, weshalb auch ausnahmsweise die Bundestagsabgeordneten, die an sich nicht zuständig sind, eingeschaltet wurden“, sagen Grohs und Neuhoff abschließend. red