Abwässer aus Lautzenbrücken und Nisterberg werden nun in moderne Gruppenkläranlage nach Bad Marienberg weitergeleitet
Alte Teichkläranlage ade: Neue Pumpstation macht jetzt die Nister sauberer
Ortstermin in der neuen Abwasserpumpanlage Lautzenbrücken (von links): Tobias Friggen (Kaufmännischer Werkleiter VG-Werke Daaden), die Beigeordneten Anneliese Heß, Roswitha Denker und Gundolf Jung (alle VG Daaden-Herdorf), Bürgermeister Andreas Heidrich (VG Bad Marienberg), Jennifer Hahn (SGD Nord), Karsten Lucke (Ortsbürgermeister Lautzenbrücken und Erster Beigeordneter VG Bad Marienberg), Sabine Schlosser (Kaufmännische Werkleiterin VG-Werke Bad Marienberg), Malte Krämer (SGD Nord), Kirstin Höfer (Ortsbürgermeisterin Nisterberg), Matthias Hombach (Technischer Werkleiter VG-Werke Bad Marienberg), Manuel Schneider (VG-Werke Bad Marienberg), Bürgermeister Wolfgang Schneider (VG Daaden-Herdorf).
VG Bad Marienberg

Die Nister gilt als das wichtigste Nebengewässer der Sieg und bietet eine große Artenvielfalt. Um die Gewässergüte des 64 Kilometer langen Nebenflusses nachhaltig zu verbessern und der vom Aussterben bedrohten, aber in der Nister noch vorkommenden Flussperlmuschel gute Lebensbedingungen zu bieten, wurde 2017 die Vereinbarung zum Schutz der Nister geschlossen. Viele der damals anvisierten Maßnahmen wurden unter Federführung der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord inzwischen umgesetzt. Nun wurde ein weiteres wichtiges Projekt abgeschlossen.

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Die Stilllegung der alten, technisch nicht mehr zeitgemäßen Teichkläranlage Lautzenbrücken an der Kleinen Nister und die Weiterleitung der Abwässer an die moderne Gruppenkläranlage Bad Marienberg-Langenbach. „Ich freue mich, dass wir die Maßnahme schon deutlich früher umsetzen konnten, als das zunächst geplant war“, erklärt SGD-Nord-Präsident Wolfgang Treis, denn ursprünglich war der sogenannte Umschluss erst für 2027 vorgesehen.

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