Die "Glück-Auf-Schranke" auf einem Foto aus dem Jahre 1913. Archiv Betzdorfer Gesschichtsverein Gerd Bäumer. Gerd Bäumer
Den Jüngeren dürfte sie kein Begriff mehr sein: die Glück-auf-Schranke. In einer Zeit, bevor man in Betzdorf über die B62 die Gleise überqueren konnte, war dies nur über eine Schranke möglich. Mit langen Wartezeiten. Unsere Autorin erinnert sich.
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Wer heute zügig durch die Wilhelmstraße in Betzdorf fährt, der ahnt kaum noch, dass hier einst eine Schranke den Verkehr regelmäßig zum Stillstand brachte. Sie wurde von den Betzdorfern „Glück-Auf-Schranke“ genannt und waren über viele Jahrzehnte hinweg ein prägendes Element des Stadtbilds und zugleich ein Symbol für die enge Verbindung mit der Eisenbahn.