Der Eingang zum Landgericht in Koblenz. Dort wurde ein 45-Jähriger zu zwölf Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Birgit Piehler
Eine Familie entkam im Dezember nur knapp aus einem brennenden Haus in Nürburg. Im Prozess gegen einen 45-Jährigen fordert die Staatsanwaltschaft „lebenslänglich“. Die Verteidigung hingegen beantragt Freispruch. Warum das Gericht anders entscheidet.
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Das Urteil im Prozess nach dem Brandanschlag in Nürburg im vergangenen Dezember ist am Landgericht in Koblenz gefallen. Der 45-jährige Angeklagte ist von der Strafkammer um Richter Rupert Stehlin wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit versuchter Brandstiftung mit Todesfolge in drei Fällen zu einer Freiheitsstrafe von zwölf Jahren verurteilt worden.