„Alle 11 Minuten verliebt sich ein Helfer ins Ahrtal“ stand auf einer Hausfassade in Dernau. Welche Folgen ihr Einsatz für die Helfenden selbst hatte, wissen die Forscherinnen Andrea Schmelz und Caroline Schmitt. Boris Roessler. picture alliance/dpa
Nach der Flut im Ahrtal waren unzählige Helfer und Sozialarbeiter im Einsatz. Mehr als 40 Interviews eines Forschungsteams zeigen, wie wenig die Soziale Arbeit im Katastrophenschutz bislang verankert ist – und warum sich das ändern muss.
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Sie waren offenes Ohr, haben bunte Zirkuswagen ins Leben gerufen und Pflegebedürftige versorgt: Sozialarbeiter und Katastrophenhelfer. Sie sind sie es, die sich seit der Ahrflut die Sorgen anderer anhören. Dabei standen viele von ihnen seit den ersten Stunden im Schlamm oder sind selbst Betroffene.