Zahlreiche Vorgärten sind Steinwüsten statt grüner Insektenparadiese: Städte und Verbandsgemeinden ergreifen verschiedenste Initiativen dagegen
Schottergärten: Was unternimmt die Kommunalpolitik?
Nur Platz für Steine? So wie in diesem Vorgarten an der Bergstraße in Remagen sieht es in manchen Vorgärten aus – besonders häufig in Neubaugebieten. Diesem Trend wollen die Kommunen jetzt verstärkt entgegentreten – etwa mit neuen Auflagen für Bebauungspläne. Foto: Christian Koniecki
Christian Koniecki

Kreis Ahrweiler. Wie können Kommunen ausufernden Steingärten Einhalt gebieten? Eine Frage, mit der sich manche Städte schon auseinandergesetzt haben. Im nordrhein-westfälischen Rheda-Wiedenbrück zum Beispiel hat der Bau-, Stadtentwicklungs-, Umwelt- und Verkehrsausschuss nach einem CDU-Antrag beschlossen, die Verwaltung möge prüfen, inwieweit eine Bauordnung ein geeignetes Instrument ist, um mehr Grün auf private Flächen zu bringen. Mit Verboten zu arbeiten, das ist derzeit am Rhein, an der Ahr und in der Eifel (noch) nicht vorgesehen. Aber es gibt bereits andere Initiativen.

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So hat der Stadtrat Remagen zum Beispiel Ende Mai beschlossen, die Deklaration Biologische Vielfalt in Kommunen zu unterzeichnen und dem Bündnis Kommunen für biologische Vielfalt beizutreten. Bürgermeister Björn Ingendahl: „Wir möchten unseren Kindern eine gesunde und intakte Umwelt hinterlassen.

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