Petra Schneider tritt bei der Landtagswahl im Wahlkreis 13 – Remagen/Sinzig – für die Partei CDU an. Um sich den Wählern vorzustellen, beantwortet Schneider in diesem Artikel Fragen zu sich und politischen Inhalten, die wir allen Kandidaten haben zukommen lassen.
Was müssen die Wählerinnen und Wähler über Sie als Politikerin wissen? Was sind Ihre Eignung, Motivation und Zielvorstellung für die Aufgabe im neuen Landtag?
Ich bin Heimatmensch aus Überzeugung. Mir liegen die Menschen in unserer Region am Herzen. Ich komme aus ihrer Mitte, kenne ihre Sorgen, ihre Erwartungen und ihre Lebensrealitäten. Mein Antrieb ist es, nicht über die Menschen zu entscheiden, sondern mit ihnen Lösungen zu erarbeiten. In Mainz setze ich meine Erfahrung, meine Netzwerke und meine Stimme konsequent dafür ein, dass ihre Anliegen gehört und ernst genommen werden. Ein zentrales Ziel meiner Arbeit ist die Entbürokratisierung: Ich kämpfe dafür, dass unnötige Vorschriften abgebaut werden, damit Bürger, Kommunen und Unternehmen schneller handeln können und wieder mehr Vertrauen statt Misstrauen erleben. Dazu gehört auch eine solide und ausreichende Finanzausstattung der Kommunen. Ich stehe an der Seite der Ehrenamtlichen, der Familien, der Betriebe und der ländlichen Gemeinden und arbeite pragmatisch, verlässlich und mit Respekt für jeden Einzelnen; weil Politik für mich immer Politik für die Menschen ist.
Ein paar persönliche Informationen: Bitte nennen Sie uns zentrale Eckpunkte und Ereignisse Ihres Lebenslaufs: Name, Alter, Familienstand, Kinder, Schul- und Berufsausbildung, aktueller Beruf, politische Erfahrung und Parteizugehörigkeit.
- geb. 19.04.1972 in Andernach
- verheiratet, 2 Kinder, 2 Enkelkinder
- seit 2021 direkt gewählte Abgeordnete im Wahlkreis 13, Remagen / Sinzig
- seit 2004 Mitglied der CDU und Mitglied im VG-Rat Brohltal
- seit 2019 Mitglied im Kreistag Ahrweiler und im CDU-Bezirksvorstand Koblenz-Montabaur
- seit 2023 Kreisvorsitzender der CDU im Kreis Ahrweiler
- Ausschüsse im Landtag: Wirtschaft und Verkehr, Petitionsausschuss
- Mitglied des Kuratoriums Arp Museum
- Mitglied des Verwaltungsrats der Jugendherbergen RLP
Welche Herausforderung in Rheinland-Pfalz muss in den ersten 100 Tagen einer neuen Landesregierung sofort angegangen werden, und wie bringen Sie sich dabei ein?
Die drängendste Aufgabe ist es, verlässliche Strukturen zu schaffen und den Bürgern mehr Vertrauen zu schenken. Eine gute medizinische Versorgung, verlässliche Kinderbetreuung, gute Bildung durch mehr Lehrkräfte und moderne Schulen, zügige Sanierung von Straßen und digitaler Infrastruktur sowie verstärkte Sicherheit und eine personell gut ausgerüstete Polizei. Einen ehrlichen Bürokratieabbau. Abschaffung der Straßenausbaubeiträge. Stärkere Unterstützung des Ehrenamts und der Blaulichtfamilie.
Was läuft aus Ihrer Sicht im rheinland-pfälzischen Bildungssystem aktuell schief, und wie wollen Sie die Probleme konkret lösen?
Aus CDU-Sicht läuft im rheinland-pfälzischen Bildungssystem vor allem die Prioritätensetzung schief: zu wenig frühe Sprachförderung, zu schwache Grundlagen und zu viel Unterrichtsausfall. Wir wollen das ändern, durch verbindliche Sprachförderung ab der Kita, einen klaren Fokus auf Lesen, Schreiben und Rechnen, verlässlichen Präsenzunterricht von 8 bis 14 Uhr mit kostenlosem Mittagessen und Hausaufgabenbetreuung sowie landeseinheitliche Standards – damit jedes Kind die gleichen Chancen hat.
Welche Koalition wird Rheinland-Pfalz nach der Wahl regieren, und wer wird sie anführen?
Die CDU wird die Führung übernehmen, und dies mit einem Ministerpräsidenten Gordon Schnieder. Es wird kein „Weiter so“ geben: Die CDU wird klare eigene Akzente setzen und für einen echten politischen Kurswechsel sorgen, der absolut notwendig ist.
Warum braucht es gerade Sie im neuen Landtag, und für welche drei politischen Anliegen aus Ihrem Wahlkreis wollen Sie sich unmittelbar nach der Wahl einsetzen?
Rheinland-Pfalz braucht Tatkraft und klare Lösungen. Genau dafür arbeite ich im Landtag. Ich setze mich für den Mittelstand, das Handwerk und die Landwirtschaft ein. Für eine starke Wirtschaftskraft und sichere Arbeitsplätze in meiner Heimat. Ich unterstütze unsere Ehrenamtlichen und Freiwilligen Feuerwehren und kämpfe für moderne, sichere Infrastruktur in meinem Wahlkreis. So sorge ich dafür, dass unsere Region zukunftsfähig und lebenswert bleibt. Und dies immer mit einem offenen Ohr für die Menschen.
Warum ist Ihr Wahlkreis der beste/schönste/attraktivste in Rheinland-Pfalz?
Mein Wahlkreis ist einzigartig: Er verbindet malerische Landschaften mit lebendigen Städten, starke Wirtschaftskraft mit reicher Kultur und Tradition. Hier engagieren sich Menschen aktiv für Gemeinschaft und Ehrenamt, und gleichzeitig bieten Natur, Freizeitmöglichkeiten und Infrastruktur höchste Lebensqualität. Kein anderer Landkreis in Rheinland-Pfalz vereint all das so überzeugend.
Alle Angaben stammen von Petra Schneider.
Kontakt zur Kandidatin
Petra Schneider (CDU)
Wahlkreis 13 (Remagen/Sinzig)
Landesliste: Platz 10

