Guido Orthen tritt bei der Landtagswahl im Wahlkreis 14 – Bad Neuenahr-Ahrweiler – für die Partei Christlich Demokratische Partei Deutschlands (CDU) an. Um sich den Wählern vorzustellen, beantwortet Orthen in diesem Artikel Fragen zu sich und politischen Inhalten, die wir allen Kandidaten haben zukommen lassen.
Was müssen die Wählerinnen und Wähler über Sie als Politiker wissen? Was sind Ihre Eignung, Motivation und Zielvorstellung für die Aufgabe im neuen Landtag?
Durch meine Erfahrung verfüge ich über eine ausgewiesene kommunale Expertise. Von den großen bis zu den vermeintlich kleinen Fragen unserer Dörfer und Städte ist mir nichts fremd. Von Kita und Schulen, über Spiel- und Sportplätze, Friedhöfe, Straßenbau, Landwirtschaft, Weinbau, Forsten, Tourismus, ÖPNV und Versorgung im ländlichen Raum. Hochwasser- und Katastrophenschutz haben höchste Priorität. Was bringe ich mit? Eine gute Vernetzung im Kreis und im Land, Bodenständigkeit, Wertschätzung für’s Ehrenamt, Mut, Unerschrockenheit, eine klare Sprache, Ehrlichkeit; und dass ich über Parteigrenzen hinweg lösungsorientiert arbeite, habe ich bewiesen. Zu helfen, dass unser Land wieder funktioniert und nicht im Vorschriftenwahn, in Bürokratie erstickt, ist insbesondere durch die Erfahrungen im Wiederaufbau nach der Flut meine Motivation. Nicht: Man sollte, könnte und müsste… sondern einfach machen! Ich möchte, dass der Staat weniger reguliert und den Menschen wieder mehr Vertrauen schenkt!
Ein paar persönliche Informationen: Bitte nennen Sie uns zentrale Eckpunkte und Ereignisse Ihres Lebenslaufs: Name, Alter, Familienstand, Kinder, Schul- und Berufsausbildung, aktueller Beruf, politische Erfahrung und Parteizugehörigkeit.
Guido Orthen, 59, verheiratet, ein Sohn. Nach der Grundschule in Heimersheim, Abitur am Are-Gymnasium, Wehrdienst, Studium der Rechtswissenschaften in Bonn. Nach dem 1. Examen kam die Referendarzeit beim OLG Koblenz. Abschluss mit dem 2. Staatsexamen. Zunächst Justiziar, Büroleiter und Erster Beigeordneter der Kreisstadt. Im 16. Jahr Bürgermeister. Von Jugend an in der CDU engagiert, habe ich im Stadtrat, Kreistag und als Kreisbeigeordneter versucht, meiner Heimat und den Menschen zu dienen.
Welche Herausforderung in Rheinland-Pfalz muss in den ersten 100 Tagen einer neuen Landesregierung sofort angegangen werden, und wie bringen Sie sich dabei ein?
In allen Politikbereichen hemmt eine überbordende Bürokratie, ein Berichts- und Statistikunwesen die Freiheit der Menschen, der Betriebe und Kommunen. Haftungsangst und Kontrollwahn führen zur Lähmung, hemmen Innovation und Schnelligkeit. In den ersten 100 Tagen bauen wir ein System auf, mit dem wir strategisch den Bürokratismus zurückbauen und Vertrauen in die Menschen wieder zur Maxime der Politik machen. Hier bringe ich mich mit meiner Erfahrung ein! Mehr Vertrauen wagen!
Was läuft aus Ihrer Sicht im rheinland-pfälzischen Bildungssystem aktuell schief, und wie wollen Sie die Probleme konkret lösen?
Schulen müssen wieder Orte des Lernens und der Leistung sein, nicht Orte des Unterrichtsausfalls, Lehrkräftemangels und der Überlastung. Wir halten fest am gegliederten Schulsystem, in dem Berufsreife und Hochschulreife gleichwertig nebeneinanderstehen. Dazu braucht es mehr LehrerInnen und multiprofessionelle Teams in allen Schulformen. Mit der CDU wird es für alle Schülerinnen und Schüler ein kostenloses Deutschlandticket geben. Wir wollen eine Digital- und eine Investitionsoffensive für Schulgebäude.
Welche Koalition wird Rheinland-Pfalz nach der Wahl regieren, und wer wird sie anführen?
Diese Entscheidung sollten wir getrost den Wählerinnen und Wählern als dem Souverän in der Demokratie überlassen. Weil nicht nur in der Bildungspolitik, sondern in vielen Bereichen unseres Landes manches schiefläuft, arbeite ich für einen Regierungswechsel in Mainz. Es ist Zeit für einen Wechsel. Wir brauchen wieder ein Land, das funktioniert. Deshalb hoffe ich, dass die Bürgerinnen und Bürger der CDU das Mandat für eine Regierung unter einem Ministerpräsidenten Gordon Schnieder geben.
Warum braucht es gerade Sie im neuen Landtag, und für welche drei politischen Anliegen aus Ihrem Wahlkreis wollen Sie sich unmittelbar nach der Wahl einsetzen?
Ich bewerbe mich um die Nachfolge von Horst Gies, um ebenso wie er nah bei den Menschen für unsere Heimat, ihre Menschen und unsere Kommunen zu arbeiten. Meine Schwerpunkte für den Wahlkreis: Wiederaufbau und Hochwasserschutz im Ahrtal. Versorgung im ländlichen Raum: Der ländliche Raum braucht eine Stimme für Gesundheitsversorgung und Infrastruktur. Wirtschaft: mehr Freiheit, weniger Bürokratie. Unterstützung von Tourismus, Weinbau und Landwirtschaft, Einzelhandel, Handwerk und Gewerbe.
Warum ist Ihr Wahlkreis der beste/schönste/attraktivste in Rheinland-Pfalz?
Mit solchen Superlativen kann ich wenig anfangen. Als Vaterländer in einem vereinten Europa bleibe ich immer ein Kind meiner Heimat. Die Menschen in unserer Heimat, unsere Wurzeln, unsere kulturelle Identität als Rheinländer, Ahrtaler und Eifler lässt mich diesen Wahlkreis lieben, es ist Heimatliebe, die mich bewegt, mich für das Adenauer Land, das Ahrtal und Grafschaft stark zu machen. Eine starke Stimme in Mainz für unsere Heimat! FÜR und MIT MENSCHEN!
Alle Angaben stammen von Guido Orthen.
Kontakt zum Kandidaten
Guido Orthen (CDU)
Wahlkreis 14 (Bad Neuenahr-Ahrweiler)
Landesliste: Platz 38
Guido Orthen,
CDU-Bürgerbüro,
Bossardstraße 3,
53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler
Telefon: keine Angabe
E-Mail: info@guido-orthen.de
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