:Bad Neuenahr-Ahrweiler wieder am Krankenhaus Maria Hilf
Nach 1000 Tagen des Provisoriums: DRK-Rettungswache zurück an alter Wirkungsstätte in Bad Neuenahr
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Thomas Lepping (von links), Ärztlicher Direktor Marienhaus Klinikum, Heike Kornemann, Ärztliche Leiterin Zentrale Notaufnahme und Notarztstandort, Boris Linden, stellvertretender DRK-Rettungsdienstleiter, Stefan Bertram, DRK-Rettungswachenleiter, Ulrich Bergmann, DRK-Kreisgeschäftsführer, Cornelia Bachem, Kaufmännische Direktorin Marienhaus Klinikum und Maria Heine, Krankenhausoberin Marienhaus Klinikum sind dankbar, dass die Rettungswache wieder neben der Klinik angesiedelt ist.
DRK-Kreisverband Ahrweiler/Astri

Fast 1000 Tage ist es her, dass die Rettungswache Bad Neuenahr-Ahrweiler bei der Flutkatastrophe durch die Wassermassen beschädigt wurde. Mit Unterstützung der Gemeinde Grafschaft und der Frutania GmbH hatte die Rettungswache im Oktober 2021 im Innovationspark ein vorübergehendes Zuhause gefunden. Doch das Provisorium hat jetzt ein Ende: Die Mitarbeiter des Roten Kreuzes sowie die Notärzte, die vom Marienhaus Klinikum gestellt werden, sind wieder zurück am alten Standort.

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Der Umzug an die alte Wirkungsstätte war für den Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) eigenen Angaben zufolge logistisch herausfordernd. Er sei während des täglichen Betriebs vollzogen worden, die Notfallversorgung der Bevölkerung war jederzeit gewährleistet, heißt es in einer Mitteilung des DRK.

Bevor es aber zurück in die Nachbarschaft der Klinik ging, musste die Rettungswache renoviert und auch vergrößert werden. „Unser Gebäude wurde vor 50 Jahren errichtet und war damals für zwei Einsatzfahrzeuge und vier Mitarbeiter je Dienstschicht konzipiert. Durch die Inbetriebnahme zusätzlicher Einsatzfahrzeuge wurden auch die Personalstellen erhöht. Obwohl es einen Erweiterungsbau gab, platzte unser Gebäude schon vor der Flutkatastrophe aus allen Nähten. Umso dankbarer sind wir, dass uns das Marienhaus Klinikum Räumlichkeiten des angrenzenden Haus Klara zur Verfügung gestellt hat und wir nun mehr Platz für unsere Mitarbeitenden haben“, sagt DRK-Kreisgeschäftsführer Ulrich Bergmann.

Kommunikations- und Dienstwege wieder kürzer

Heike Kornemann, Leiterin des Notarztstandortes sowie der zentralen Notaufnahme am Krankenhaus Maria Hilf sieht im Rückzug des DRK viele Vorteile: „Die Kommunikations- und Dienstwege sind nun wieder kürzer und so ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst und Notaufnahme rund um die Uhr gewährleistet.“

Die Teams des DRK sowie des Krankenhauses sind froh, wieder in unmittelbarer Nähe zueinander zu sein und das soll auch in Zukunft so bleiben. Die Rettungswache Bad Neuenahr-Ahrweiler wurde zwar komplett renoviert und vergrößert, ist aber nur eine Übergangslösung. Auf dem Gelände des Bad Neuenahrer Klinikums möchte das DRK binnen kürzester Zeit eine neue, moderne Rettungswache entstehen lassen, die sämtliche DIN-Vorgaben für den Rettungsdienst erfüllt.

Die Pläne für den Neubau stehen bereits. Nun gehe es für den DRK-Kreisverband Ahrweiler sowie die Klinikleitung an die Feinabstimmung. Gemeinsames Ziel, so das DRK, ist es, den Rettungswachen- und Notarztstandort Bad Neuenahr weiter zu stärken. red

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