Susanne Müller tritt bei der Landtagswahl im Wahlkreis 13 – Remagen/Sinzig – für die Partei SPD an. Um sich den Wählern vorzustellen, beantwortet Müller in diesem Artikel Fragen zu sich und politischen Inhalten, die wir allen Kandidaten haben zukommen lassen.
Was müssen die Wählerinnen und Wähler über Sie als Politikerin wissen? Was sind Ihre Eignung, Motivation und Zielvorstellung für die Aufgabe im neuen Landtag?
Eignung: Ich stehe mit 52 Jahren mitten im Leben – habe zwei erwachsene Kinder, war über 20 Jahre lang Förderschullehrerin/Schulleiterin und bin kommunikationsstark, empathisch und konfliktfähig. Aufgrund meiner Berufserfahrung und der Erfahrungen als Abgeordnete bin ich durchsetzungsstark, belastbar und konnte durch meine Arbeit gezielt meine Heimatregion stärken. Ziele: Im Mittelpunkt meiner Arbeit stehen Kinder/Jugendliche, die Familie, Alleinerziehende und damit auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Ich setze mich für chancengerechte und beitragsfreie Bildung und Erziehung sowie für verlässliche Familien-Unterstützungsangebote und den Ausbau inklusiver Strukturen ein. Motivation: „Die beste Art, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten“. Dieses Zitat von Willy Brandt prägt mich und mein politisches Wirken. Ich trete erneut für den Wahlkreis 13 an, weil es mir wichtig ist, aktiv zur positiven Entwicklung von Rheinland-Pfalz und unserer Heimat beizutragen.
Bitte geben Sie uns ein paar persönliche Informationen.
Susanne Müller, 52 Jahre alt, verheiratet, aus Remagen, Kinder: Tochter (23), Sohn (20). Abitur, abgeschlossene kaufmännische Ausbildung, Studium des Lehramts für Sonderpädagogik (Fächer: ev. Religion/ Deutsch), Abschluss 1. und 2. Staatsexamen, Beruf: Förderschullehrerin/Schulleiterin a. D., aktuell: Landtagsabgeordnete, Sprecherin der SPD-Fraktion für Frauen, Migration und LSBTQI∗, Kommunalpolitikerin, Weiterbildung zur analytischen Gestalttherapeutin. Parteizugehörigkeit: SPD seit 1993.
Welche Herausforderung in Rheinland-Pfalz muss in den ersten 100 Tagen einer neuen Landesregierung sofort angegangen werden, und wie bringen Sie sich dabei ein?
In den ersten 100 Tagen sollten keine Schnellschüsse erfolgen, sondern die konsequente Fortführung erfolgreicher Politik. Dazu zählen die sofortige Umsetzung des RLP-Plans für Bildung, Klima und Infrastruktur. Darüber hinaus gilt es, Investitionen und Arbeitsplätze zu sichern und beste Bildung und Chancengerechtigkeit voranzubringen. Ich bringe mich für meine Region ein als verlässliche Ansprechpartnerin und Koordinatorin und treibe die Umsetzung, den Bürokratieabbau und Förderprogramme voran.
Was läuft aus Ihrer Sicht im rheinland-pfälzischen Bildungssystem aktuell schief, und wie wollen Sie die Probleme konkret lösen?
Rheinland-Pfalz hat über 1600 gute Schulen und 45.000 engagierte Lehrkräfte, doch gesellschaftliche Veränderungen bringen Probleme, die Schulen nicht allein lösen können. Ziel: Aufstiegsversprechen und Bildungsgerechtigkeit sichern. Maßnahmen: Bildung und Kita-Betreuung kostenfrei halten, moderne Lehr- und Lernkonzepte, ausreichend Personal, Ganztag ausbauen, Digitalisierung flächendeckend, Schulsozialarbeit/Sprachförderung stärken, frühkindliche Förderung und Inklusion stärken und ausbauen.
Welche Koalition wird Rheinland-Pfalz nach der Wahl regieren, und wer wird sie anführen?
Das entscheidet die Wählerschaft am 22. März. Wir warten das Ergebnis ab und respektieren den demokratischen Willen. Eine Vorwegnahme wäre unseriös. Ich bin jedoch überzeugt und optimistisch, dass die SPD und Ministerpräsident Schweitzer eine zentrale Rolle in der nächsten Landesregierung spielen werden.
Warum braucht es gerade Sie im neuen Landtag, und für welche drei politischen Anliegen aus Ihrem Wahlkreis wollen Sie sich unmittelbar nach der Wahl einsetzen?
Weil ich verlässlich, erfahren und praxisorientiert für meinen Wahlkreis kämpfe und Kompetenzen in Koordination und Umsetzung mitbringe. 1) Bildung und Kita stärken – Ganztag (auch: Umsetzung des Ganztagsanspruches); Digitalisierung und Lehrkräfteversorgung. 2) Infrastruktur & Wirtschaft – regionale Investitionen, Turboflächen und Fachkräftesicherung vorantreiben. 3) Gesundheitsversorgung – Regiokliniken-Konzept konkretisieren, hausärztliche Versorgung im ländlichen Raum sichern.
Warum ist Ihr Wahlkreis der schönste in Rheinland-Pfalz?
Mein Wahlkreis vereint Ahr, Rhein und Eifel: Vom Tor zum Ahrtal, dem romantischen Rhein bis hin zum vulkanischen Brohltal mit Maria Laach und der Burg Olbrück leben wir hier auf einem wunderschönen Flecken Erde, in dem andere Menschen Urlaub machen. Aber es sind vor allem die Menschen in unserer Region, die aus unserer Heimat etwas ganz Besonderes machen. Lebensfroh, warmherzig und vor allem anpackend, was nach der Flut sehr deutlich unter Beweis gestellt wurde.
Alle Angaben stammen von Susanne Müller.
Kontakt zur Kandidatin
Susanne Müller (SPD)
Wahlkreis 13 (Remagen/Sinzig)
Landesliste: Platz 18
E-Mail: susanne.mueller@spd-ahrweiler.de
Instagram: susanne.mueller.mdl
TikTok: susannemueller.mdl
Homepage: www.susanne-mueller.info

