Nach derzeitigem Stand jetzt (21. Mai, 11 Uhr) sind ab dem frühen Dienstagnachmittag, 21. Mai, und bis in die Nacht zu Mittwoch, 22. Mai, hinein gebietsweise schwere Gewitter möglich. Dabei kann es örtlich auch zu kleinkörnigem Hagel und Sturmböen um 75 km/h kommen. Lokal ist mit heftigem Starkregen bis 40 l/qm in kurzer Zeit – vereinzelt auch darüber – zu rechnen. Innerhalb weniger Stunden kann es zu Regensummen zwischen 40 und 60 l/qm, vereinzelt bis 80 l/qm, kommen. Das teilt die Kreisverwaltung in einer Pressemail unter Bezug auf die Vorhersage des DWD mit.
Prognosen erst kurz vorher möglich
Gewitter mit den genannten Begleiterscheinungen treten typischerweise sehr lokal auf und treffen meist nur wenige Orte. Da sich diese Gewitterzellen sehr dynamisch entwickeln, sind konkrete Prognosen oftmals erst rund 30 Minuten vor dem Einsetzen möglich.
Die zuständigen Stellen beim Kreis und auf kommunaler Ebene beobachten die Wetterlagen stets aufmerksam und stehen mit den entsprechenden Fachstellen, unter anderem dem DWD, in Kontakt.
Landrätin Cornelia Weigand
Die Pegelstände des Rheins, der Ahr und ihrer Zuflüsse seien, so die Kreisverwaltung, derzeit nicht besorgniserregend. Der Hinweis auf die bevorstehende Wetterlage diene der rechtzeitigen Vorbereitung von Schutzmaßnahmen. Die Kreisverwaltung teilt mit: „Sichern Sie Baustellen, passen Sie Ihr Verhalten im Straßenverkehr an und achten Sie auf herabstürzende Äste sowie ggf. Bäume, die entwurzelt werden können. In ufernahen Bereichen und an Gewässerrändern sollten Ablagerungen vermieden werden, da diese die Gefahr von Treibgut erhöhen können.“
Extremwetter wird häufiger
„Die vergangenen Wochen haben deutlich gezeigt, dass wir es aufgrund des Klimawandels häufiger mit Extremwetter zu tun haben und in der Folge auch häufiger von Wetterwarnungen betroffen sind. Man darf jedoch nicht vergessen, dass Unwetterlagen auch zu einem normalen Wettergeschehen gehören. Wichtig ist, dass wir uns alle – Behörden sowie Bürgerinnen und Bürger – entsprechend vorbereiten und Vorsorge treffen. Die zuständigen Stellen beim Kreis und auf kommunaler Ebene beobachten die Wetterlagen stets aufmerksam und stehen mit den entsprechenden Fachstellen, unter anderem dem DWD, in Kontakt. Sollte sich hieraus abzeichnen, dass es sich um eine Lage mit Schadpotenzial handelt, informieren wir die Bevölkerung, wie auch bei der Lage am 2. Mai 2024“, sagt Landrätin Cornelia Weigand.
Die Kreisverwaltung bittet die Bürger, sich weiterhin über die bekannten Kanäle und Warnmittel – zum Beispiel WarnApps, wie NINA und KATWARN – zu informieren.
Detaillierte Warninformationen gibt es unter www.dwd.de, mit der App „Meine Pegel“ können Pegelstände von Zu- und Nebenflüssen oder Wetterwarnungen auf dem eigenen Smartphone im Blick behalten werden, Informationen zur Eigenvorsorge gibt es unter www.bbk.bund.de

