Höhner Patrick Lück im Podcast
"Die Höhner waren ein Sechser im Lotto"
Höhner-Frontmann Patrick Lück (rechts) mit "RZähl mal!"-Host Chistian Mack im Podcaststudio der Rhein-Zeitung in Koblenz.
Höhner-Frontmann Patrick Lück (rechts) mit "RZähl mal!"-Host Chistian Mack im Podcaststudio der Rhein-Zeitung in Koblenz.
Kevin Rühle. Kevin Ruehle

Seit dreieinhalb Jahren ist Patrick Lück bei den „Höhnern“ die Stimme einer der erfolgreichsten Kölschrockbands. Wie es dazu kam, dass der Westerwälder den Staffellestab in der Pandemie von Henning Krautmacher übernommen hat, erzählt er im Podcast.

Lesezeit 4 Minuten

Dass Patrick Lück eines Tages Gesicht und Stimme der Höhner und somit eines der Aushängeschilder des kölschen Karnevals sein würde, war nicht unbedingt vorgezeichnet: Nach absolvierter Schulzeit und Lehre in Wissen hat der aus Roth-Hämmerholz stammende Musiker lange Jahre als Bankkaufmann Kunden beraten und Bilanzen geprüft.

Patrick Lück von den Höhnern (rechts) zu Besuch bei der Rhein-Zeitung.
Patrick Lück von den Höhnern (rechts) zu Besuch bei der Rhein-Zeitung.
Kevin Rühle. Kevin Ruehle

Am Ende waren es die Teenager-Hormone, die den heute 49-Jährgen zur Musik gebracht haben: Über beide Ohren in eine Mitschülerin verknallt, trat er dem Schulchor bei, in dem die damals Angebetete mitsang. „Das war genau der richtige Auslöser, weil das zu meinem ersten Solo-Bühnenauftritt bei meiner eigenen Schulabschlussfeier vor 200 Eltern geführt hat“, erinnert sich Patrick Lück schmunzelnd im Talk-Podcast „RZähl mal!“.

So wurde Patrick Lück erst zum Cover-Sänger und schrieb später auch eigene Songs, gewann einen Talentwettbewerb von RPR1, hing seinen Job bei der Bank endgültig an den Nagel, sang im TV ein Duett mit Chris de Burgh, trat mit den Söhnen Mannheims auf und spielte Support-Gigs für Johannes Oerding und Max Giesinger.

Die Höhner waren ein Sechser im Lotto

Mit der Corona-Pandemie stand die aufblühende Musikkarriere des heute mit Frau und den beiden Kindern in Wehr im Brohltal lebenden Lück beinahe vor dem Aus: „Ich habe zwischendurch wirklich so gestruggelt, dass ich überlegt habe im Gartenbau zu arbeiten, um für meine Familie an Geld zu kommen“. Das Engagement bei den Höhnern komme ihm im Rückblick wie „ein Sechser im Lotto“ vor kommentiert Lück mit einem hörbaren Kloß im Hals in „RZähl mal!“.

Patrick Lück mit seiner Band "Streetlife" beim Ahrathon-Konzert im Jahr 2013.
Patrick Lück mit seiner Band "Streetlife" beim Ahrathon-Konzert im Jahr 2013.
Hans-Jürgen Vollrath
Patrick Lück (links) mit seinem Höhner-Vorgänger Henning Krautmacher beim Wacken Open Air Festival.
Patrick Lück (links) mit seinem Höhner-Vorgänger Henning Krautmacher beim Wacken Open Air Festival.
Daniel Reinhardt. dpa
Die Höhner in ihrer aktuellen Besetzung 2026.
Die Höhner in ihrer aktuellen Besetzung 2026.
Marcel Brell. Höhner/Marcel Brell
Patrick Lück (links) und "RZähl mal!"-Host Christian Mack proben mit "November Rain" (Guns 'N Roses) im Podcaststudio der Rhein-
Patrick Lück (links) und "RZähl mal!"-Host Christian Mack proben mit "November Rain" (Guns 'N Roses) im Podcaststudio der Rhein-Zeitng das Stück, mit dem die Bühnenkarriere des späteren Höhner-Frontmanns 1993 begann.
Kevin Rühle. Kevin Ruehle
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Wie genau es dazu kam, dass Patrick Lück Ende 2021 mitten in der Pandemie zum neuen Höhner-Frontmann wurde, wie die Öffentlichkeit auf den Generationenwechsel bei der kölschen Kult-Band reagiert hat und wie die Übergangszeit an der Seite von Urgestein Henning Krautmacher war - darüber und über den einmaligen Auftritt vor kuttentragenden Metallfans in Wacken 2022 und über kommende Höhner-Projekte gibt Patrick Lück ausführlich Auskunft im Talkpodcast der Rhein-Zeitung.

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