Bodenschätze: Hoffelder Stein steckt im Hindenburgdamm
Hoffeld
Bodenschätze: Hoffelder Stein steckt im Hindenburgdamm
Wo immer man im Dorf auch hingeht – fast überall ist Basalt verbaut: auf Wegen und Einfahrten, in den Gärten und am Dorfbrunnen. Foto: Petra Ochs
Hoffeld. Der Hoffelder Basalt, der zwischen 1850 und 1980 auf dem Burgkopf abgebaut wurde, war lange Zeit ein „Markenartikel" aus der östlichen Vulkaneifel. So wurde etwa der Hindenburgdamm nach Sylt aus ihm gebaut. Vor allem Basaltsäulen, Grenz-, Pflaster- und Wasserbausteine wurden in Hoffeld produziert. Zudem stellte das Basaltwerk Schotter und Splitt für den Bau von Straßen und Eisenbahntrassen her.
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Das „Rohmaterial“ lieferte der Basaltberg Burgkopf: Wie die Orgelpfeifen waren hier die fünf- und sechseckigen Basaltsäulen angeordnet, die jeweils in einer Länge von zwölf Metern abgekappt wurden. Der Burgberg ist wie sein kleinerer „Zwillingsvulkan“ Düngerlei, dessen Kuppe ebenso im Zuge des Basaltabbaus abgetragen wurde, älter als 30 Millionen Jahre.